
Kerstin Radnetter © Die Fotografen
Wir stellen vor…
Innungsmeisterin der Landesinnung Mode und Bekleidungstechnik Tirol
Kerstin Radnetter fertigt in ihrem Schneideratelier „Lieblingsstück“ in Innsbruck Damenbekleidung. Seit April 2025 ist sie Landesinnungsmeisterin der Mode -und Bekleidungstechnik in der Wirtschaftskammer Tirol. Welchen Stellenwert das Handwerk für sie hat, hat sie uns bei einem Besuch veranschaulicht.
„Im Ausschuss der Landesinnung bin ich bereits seit 13 Jahren aktiv. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, mein Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben. Aus diesem Grund unterrichte ich am WIFI die Meisterklasse und in der Fachausbildung LAP Bekleidungsgestaltung Damen. Mir ist es sehr wichtig, dass das Handwerk meiner Branche weitergeht. Dafür braucht es eben Menschen, die dieses Wissen und Können weitertragen“
Kerstin Radnetter
Ihre eigene Kleidung schneidert sich Radnetter selbst. Das persönliche Lieblingsstück? “Ein schlichtes schwarzes Hosenmodell”.
Für sie ist ihre Arbeit nicht nur ein Job, sondern eine wahre Berufung:
„Handwerk ist etwas Leidenschaftliches. Meinen Beruf kann ich überallhin mitnehmen, er finanziert mein Leben, ist nachhaltig und ich kann ihn weitergeben. Dafür stehe ich als Innungsmeisterin: dass unsere Berufe sichtbar und lebendig bleiben und in unserem Fach Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.“

| Im Einsatz für die Branche |
| Die Landesinnung Mode und Bekleidungstechnik |
| Mitglieder in Tirol: 629 Innungsmeisterin: Kerstin Radnetter Innungsmeisterin-Stellvertreter: Dietmar Hinterreiter, Raphaela Scherkl Ziele für die Funktionsperiode 2025-2030: 1. Bessere Ausbildungsmöglichkeiten – Wir haben professionelle Räume geschaffen, um die Fachausbildung zu fördern und weiter auszubauen. Vor allem der Erhalt unserer reglementierten Gewerbe ist uns ein Anliegen, damit Ausbildungs- und Qualitätsstandards gesichert bleiben. 2. Mehr Sichtbarkeit für die Branche – Durch gezielte Social-Media-Kampagnen steigern wir die öffentliche Wahrnehmung unserer Mitglieder. 3. Neue Ausbildungsangebote – Innovative Kurse, Arbeitsgemeinschaften und die Unterstützung moderner Projekte sorgen für eine zukunftsfähige Branche. |
