
Fachkräftekoordinator David Narr. © Die Fotografen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf Grundlage meines Antrages im Wirtschaftsparlament möchte ich eine Empfehlung zum Wording in der dualen Ausbildung aussprechen.
Ich bin überzeugt, dass wir – die Repräsentanten und Repräsentantinnen der Wirtschaft – hier mit gutem Beispiel vorangehen sollten. Die Sprache, die wir verwenden, prägt das Bild der dualen Ausbildung – nach außen wie nach innen.
Wertschätzung beginnt mit den Worten, die wir wählen. Deshalb empfiehlt es sich, auf eine moderne, respektvolle und fachlich angemessene Ausdrucksweise zu achten.
In zahlreichen Einschaltungen und Aussendungen der Fachgruppen lese ich immer wieder Begriffe wie Lehre, Lehrzeit, Lehrlingsentschädigung, Lehrling oder Lehrbetrieb.
Dabei ist bekannt, dass eine wertschätzende und moderne Sprache, die das Können unserer Fachkräfte betont, auch ein Symbol für hohe Ausbildungsqualität ist.
Begriffe wie Ausbildungszeit, Ausbildungsbetrieb, Berufsschüler, Fachberufslehre oder Ausbildungsgehalt werden mit Sicherheit positiver wahrgenommen – sowohl von Jugendlichen als auch von Eltern und Partnerbetrieben.
Lasst uns gemeinsam darauf achten, dass wir in unserer Kommunikation ein zeitgerechtes, respektvolles und professionelles Wording verwenden, das die Stärke unserer dualen Ausbildung unterstreicht.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Bewusstsein für diese wichtige Thematik.
David Narr
Fachkräftekoordinator der Wirtschaftskammer Tirol
